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Natürlich frei von Verstopfung ©  


Was ist eine
Verstopfung?  

Nach der Definition in den Lehrbüchern der Inneren Medizin spricht man von einer Verstopfung, wenn der Stuhl seltener als jeden 3. Tag erscheint, wenn er zu hart oder schmerzhaft ist oder wenn zuwenig kommt („Schafsköttel“). Es wäre wünschenswert, wenn der Stuhldrang täglich zur gleichen Zeit einsetzt, und Sie dann spontan und ohne großes Pressen einen weichen, aber geformten Stuhl (die sprichwörtliche „Wurst“) von mittelbrauner Farbe ohne Schmerzen und ohne größere Blähungen entleeren. Der Stuhl sollte nicht stinken und auch nicht stark an Toilettenschüssel oder After kleben. Dies wäre ein idealer Stuhl, wie ihn in so genannten zivilisierten Gesellschaften leider nur noch wenige haben. Es heißt ja auch spöttisch: „Abführmittel und Klopapier gibt es nur in industriell fortgeschrittenen Gesellschaften.“  

Jeden zweiten Tag kann also durchaus normal sein, wenn Menge und Konsistenz unauffällig sind. Viele Menschen meinen, sie müssten jeden Tag „können“. Und wenn man nicht kann, dann muss man halt „müssen“. Nichts ist falscher als diese Meinung! Ebenso wie das Schlafen gehört der Stuhlgang zu unseren natürlichen Funktionen, in die Sie möglichst wenig eingreifen, sondern eher geschehen lassen sollten. Weder Schlaf noch Stuhlgang sollte man erzwingen. Wenn Sie erst einmal beginnen, Schlaf- oder Abführmittel zu nehmen, ist der Weg in die Abhängigkeit bereits gebahnt. Nach wenigen Wochen regelmäßiger Einnahme solcher Mittel werden Sie ohne diese gar nicht mehr auskommen – spontaner Schlaf oder Stuhlgang sind dann fast nicht mehr möglich.  

Wie häufig ist eine Verstopfung?  

Statistischen Erhebungen zufolge leidet jeder 4. in Deutschland mindestens gelegentlich unter Verstopfung. Korrekter müsste man eigentlich sagen jede 4., da Frauen wesentlich häufiger von Verstopfung als Männer betroffen sind. Von diesen Menschen nimmt jeder 4. mindestens gelegentlich Laxantien (Abführmittel). Von denen, die Laxantien nehmen, gebraucht (oder besser vielleicht: missbraucht) wiederum jeder 4. regelmäßig Laxantien. Dies bedeutet, dass bereits eine Laxantienabhängigkeit eingetreten ist. In der Roten Liste, dem Verzeichnis der wichtigsten deutschen Arzneimittel, sind fast 100 Laxantien aufgeführt. Dies unterstreicht die kommerzielle Bedeutung des Problems „Verstopfung“. Die Pharmaindustrie nimmt sich der Sorgen der Verstopften gerne an und bietet ihnen preiswerte und zuverlässig wirkende Hilfen. Dass diese Mittel keine Verstopfung behandeln, sondern erst erzeugen, sagt die Pharmaindustrie natürlich nicht. Später mehr hierzu…  

Was sind die Ursachen der Verstopfung?  

Hier ist zwischen organischen Ursachen und der so genannten „habituellen Verstopfung“, also der Verstopfung, ohne dass eine genaue Ursache zuzuordnen wäre, zu unterscheiden. Organische Ursachen sind beispielsweise:

Bei der „Verstopfung ohne Ursachen“ möchte ich Ihnen zumindest einige bekannte Risikofaktoren angeben, die Verstopfung begünstigen:

  • Mangel an Ballaststoffen durch Fehlernährung
  • Fehlernährung, die zur Förderung für die Verdauung ungünstiger Darmkeime führt
  • Mangel an wichtigen Mineralstoffen durch Fehlernährung
  • Ungenügende Flüssigkeitszufuhr (besonders bei älteren Menschen ohne Durstgefühl)
  • Bewegungsarmut
  • Alter
  • Schwangerschaft
  • Klimaänderungen/Reisen
  • Einnahme bestimmter Abführmittel (siehe unten)
  • Psychische Faktoren

Einer der Hauptfaktoren für eine Verstopfung ist allerdings der Gebrauch von Laxantien (Abführmitteln).

Es werden unterschieden:
  • Salinische Abführmittel:
    = Salze, die vom Darm nicht in den Körper aufgenommen werden, Wasser binden und daher abführend wirken (z.B. Glaubersalz). Achtung: Keine Daueranwendung!
    Bewertung: +
  • Mechanisch wirkende Abführmittel:
    = durch Dehnungsreiz im Darm wird eine Stuhlentleerung provoziert (z.B. Wasser beim Einlauf, Glycerin-Klysma, gasbildende Zäpfchen).
    Bewertung +
  • Zuckerartige Abführmittel:
    = Zucker, die vom Darm nicht in den Körper aufgenommen werden oder über eine Förderung der natürlichen Darmkeime abführend wirken (z.B. Milchzucker, Laktulose).
    Bewertung: ++
  • Pflanzliche Ballaststoffe:
    = Kohlenhydrate, die vom Darm nicht in den Körper aufgenommen werden und so zu einer Stuhlvermehrung führen (z.B. Weizenkleie, Leinsamen).
    Bewertung: ++
  • Darmirritierende Pflanzeninhaltsstoffe oder damit verwandte synthetische Substanzen. Sie bewirken über eine Darmreizung gewissermaßen einen "künstlichen Durchfall" (z.B. Senna, Faulbaum, Aloe).
    Bewertung: -

Bewertung: ++ = günstig,
                     + = gelegentliche Einnahme ohne Bedenken,
                     -  = ungünstig, besonders bei dauernder Einnahme.

Risiken beim Gebrauch darmirritierender Abführmittel

Die meisten in Deutschland vertriebenen Abführmittel sind darmirritierend oder enthalten darmirritierende Substanzen. Nur wenig bekannt ist, dass gerade diese Substanzen selbst eine Verstopfung, begünstigen (s.u.).

Weitere Nebenwirkungen können sein:

  • Schwarzfärbung des Darmes (gutartig)
  • Die Begünstigung von Darmkrebs wird diskutiert, ist aber noch nicht bewiesen
  • Eiweiß- oder Blutverlust über den Urin
  • Bei Stillenden abführende Wirkung auf den gestillten Säugling
  • Auslösen vorzeitiger Wehen
  • Vergiftungsgefahr bei Anwendung bestimmter Herzmedikamente (Digitalispräparate) - dies gilt bei häufigem Gebrauch auch für die anderen Abführmittel
  • Verluste wichtiger Mineralien (z.B. Kalium, Magnesium) - dies gilt bei häufigem Gebrauch auch für andere Abführmittel

Kalium und Magnesium sind für die Muskeltätigkeit wichtige Mineralien. Oft ist ein Mangel an diesen Stoffen sogar die Hauptursache für eine Verstopfung durch ungenügende Tätigkeit der Darmmuskulatur. Da der Gebrauch der darmirritierenden Substanzen zu einem Mangel führen kann, wird hierdurch mitunter die Verstopfung erst unterhalten, was einen weiteren Abführmittelgebrauch erforderlich macht. Dieser Teufelskreis kann rasch zum Abführmittelmissbrauch (Laxantienabusus) führen.

Vom Abführmittelmissbrauch wieder zu einer natürlichen Verdauung und Ausscheidung zu gelangen, ist schwierig, gelingt aber bei konsequenter und geduldiger Anwendung der unten aufgeführten Therapieempfehlungen zuverlässig.

Welche Diagnostik ist bei Verstopfung wichtig?  

Ganz wichtig: Je plötzlicher eine Verstopfung auftritt, umso mehr muss nach organischen Ursachen gefahndet werden. Wenn Sie zeitlebens einen völlig normalen Stuhl hatten und dieser sich innerhalb weniger Tage oder Wochen ohne eine nennenswerte Änderung Ihrer Ernährung oder Lebensweise verschlechtert, dann muss eine Ursache dahinter stecken. Neben genauer körperlicher Untersuchung durch den Arzt können dann u.a. Blutuntersuchungen, Magen/Darm-Spiegelungen, Ultraschall und andere bildgebende Verfahren des Bauches notwendig sein.  

Die Regel ist jedoch die sich langsam über Jahre oder Jahrzehnte verschlechternde Verstopfung. Aber auch hier kann eine gewisse Diagnostik sinnvoll sein:  

Wie wird die Verstopfung behandelt?  

Ordnungstherapie – bringen Sie Ordnung in Ihr Leben!

Befreien Sie sich vom Zwang der täglichen Stuhlentleerung (zweimal pro Woche kann normal sein).

Normalisieren Sie Ihre Lebensrhythmen = geregelter Tag-Nacht-Rhythmus mit Aktivitäts- und Ruhephasen zu möglichst gleichen Tageszeiten, Einnahme der Mahlzeiten zu den gleichen Zeiten. Gehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit (z.B. nach dem Frühstück) zur Toilette, versuchen Sie eine Stuhlentleerung, verweilen Sie aber bei vergeblichem Versuch nicht zu lange (maximal 5 Minuten)

Unterdrücken Sie nicht Ihren Stuhlentleerungsdrang - wenn er spontan auftritt -, weil Sie etwas "Wichtigeres" zu tun haben (von wirklich ganz wenigen Ausnahmen abgesehen).

Lösen Sie evtl. vorhandene Konflikte, kommen Sie mit anderen und mit sich selbst ins Reine.

Vermeiden Sie Stressbelastungen - soweit möglich -, schaffen Sie Gegenpole zum Stress (z.B. mit Entspannungsübungen, Meditation, Yoga, Autogenes Training).

Menschen mit Stuhlverstopfung haben oft ein gestörtes Verhältnis zu ihren Ausscheidungsfunktionen. Sie zeichnen sich meist durch besondere Reinlichkeit und Ordnungsliebe aus, was im Extremfall bis zur Zwanghaftigkeit gehen kann. Emotionen (z.B. Aggressionen) können mitunter schlecht herausgelassen werden. Nicht nur beim Stuhlgang, sondern auch im täglichen Leben halten sie oft fest und können schlecht loslassen.

Trotz aller sonstigen therapeutischen Bemühungen kann eine Verstopfung bestehen bleiben, wenn die beschriebenen psychosomatischen Zusammenhänge bei der Behandlung unberücksichtigt bleiben. Nicht bei jedem unter Verstopfung Leidenden spielen psychische Faktoren eine Rolle, aber jeder Betroffene sollte sich darüber klar werden,

  • dass Ausscheidung etwas Natürliches und Gesundes darstellt
  • inwieweit seine Persönlichkeit zur Entstehung und Erhaltung der Verstopfung beiträgt
  • dass er gegebenenfalls an seinen persönlichen Einstellungen etwas ändern muss, um die Verstopfung zu beheben
  • dass - im Extremfall - sogar eine länger dauernde Psychotherapie erforderlich sein kann - dann allerdings nicht nur mit dem Ziel, die Verstopfung zu behandeln.

Ernährungstherapie – was soll ich eigentlich noch essen?

Steigern Sie den Ballaststoff-, Flüssigkeits- und Mineralgehalt in der Nahrung, dadurch wird die Stuhlmenge erhöht und die Darmmuskeltätigkeit verbessert:
  • Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitsmenge (mind. 2 L Mineralwasser oder Kräutertee täglich)
  • Verzehren Sie Vollkorn- statt Weißmehlprodukten (z.B. Vollkornbrot, -nudeln, -reis)
  • Essen Sie eine Gemüserohkost bzw. Salat vor jedem Mittag- und Abendessen
  • Essen Sie morgens einen Frischkornbrei statt Brötchen mit Marmelade und Kaffee
  • Verzehren Sie viel frisches Obst
  • Fleisch- und Wurstgerichte (keine Ballaststoffe, wenig Mineralien), sollten Sie möglichst selten zu sich nehmen (max. 1-2 mal wöchentlich), dafür häufig Gemüsegerichte (reichlich Ballaststoffe und Mineralien)
  • Meiden Sie Süßigkeiten aller Art weitgehend
  • Meiden Sie Fertigsaucen und Fertiggerichte weitgehend
  • Schränken Sie
    • Nikotinkonsum
    • Koffeinkonsum (Kaffee, auch entkoffeiniert, Schwarztee, Cola)
    • Alkoholkonsum

weitgehend ein oder unterlassen Sie es ganz (gerade dann, wenn Sie es für einen regelmäßigen Stuhl „brauchen“!).

Nehmen Sie zusätzlich evtl. Weizenkleie oder Leinsamen (1-3 EL täglich, ACHTUNG: Nur mit reichlich Flüssigkeit einnehmen, sonst Verstärkung der Verstopfung oder gar Darmverschluss möglich), z.B. auf Müsli oder Haferbrei.

Nährstofftherapie – helfen Nahrungsergänzungen?

Magnesium 300-900 mg: 1-3 Beutel eines Fertigpräparates (z.B. Magnesium Diasporal Beutel) in Wasser oder Fruchtsaft einnehmen. Die Darmmuskelzellen benötigen Magnesium für eine gute Funktion. Bei Verstopfung liegt oft ein Magnesiummangel vor. Der Gebrauch von Abführmitteln führt auf Dauer sicher zu einem Magnesiummangel. Wenn mehr Magnesium zugeführt wird, als der Darm aufnehmen kann, hat Magnesium auch eine leicht laxierende Wirkung.
ACHTUNG:

  • Bei Auftreten dünner Stühle Dosis reduzieren
  • Bei Unverträglichkeit von Zitronensäure anderes Magnesiumpräparat (z.B. mit Mg-Oxid, Mg-Karbonat) wählen.
  • Nicht bei schwerer Nierenfunktionsstörung anwenden

Bei nachgewiesenem Kaliummangel (bei Abführmittelgebrauch ebenfalls nicht selten) sollte auch Kalium substituiert werden. Während Magnesium auch dann abführend wirkt, wenn kein Mangel vorliegt, ist dies bei Kalium nicht der Fall.

Bewegungstherapie – hilft Sport?

Jeder Jogger weiß, dass er in den ersten drei Stunden nach einer Hauptmahlzeit tunlichst nicht joggen sollte, da er sonst hinter einem Busch verschwinden müsste. Jegliche Form der körperlichen Bewegung begünstigt also auch die Darmtätigkeit, insbesondere Wandern, Laufen, Spielsportarten, Gymnastik (hier besonders Übungen zur Stärkung der Bauchmuskulatur).

Pflanzenheilkunde – welche Pflanzen wirken, ohne abhängig zu machen?

Die meisten Abführtees oder -medikamente enthalten Senna, Rhabarber, Aloe und/oder Faulbaum. Diese führen zu einer Mehrausscheidung von Kalium und Magnesium, was eine Verstopfung weiter verstärkt. Sie sollten daher diese „Heilpflanzen“ - auch wenn sie "natürliche" Abführmittel sind - wegen ihrer bedenklichen Nebenwirkungen keinesfalls länger als wenige Tage anwenden. Am Besten fangen Sie damit erst gar nicht an. Länger anwendbar und unbedenklich sind jedoch pflanzliche Ballaststoffe:

  • Leinsamen, 1-2 EL morgens ins Müsli oder mit viel Flüssigkeit einnehmen
  • Flohsamen, 2-3 mal täglich einen TL morgens ins Müsli oder mit viel Flüssigkeit einnehmen.

Homöopathie – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt

Homöopathie kann Ihnen weiter helfen, wenn Sie dasjenige Mittel finden, welches mit seinem Beschwerdebild möglichst genau zu Ihrer Symptomatik passt:

  • Alumina D3, D4, D6
    muskelschlaffe (atonische) Verstopfung, trockener, fester, knotiger Stuhl, schneidender Afterschmerz, Gefühl, als ob After zu eng ist, meist schwächliche, magere, frostige Menschen mit trockener, schlaffer Haut
  • Bryonia D3, D4, D6
    trockener, harter Stuhl, Durst auf große Mengen kalten Wassers, Magendrücken wie von einem Stein, Reizbarkeit, Geschäftigkeit, Essen verschlechtert, Ärger verschlechtert, Bewegung verschlechtert
  • Carduus marianus, D2, D3, D4
    Leberleiden mit Verstopfung, Druck im rechten Oberbauch, kolikartiger Leibschmerz, Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen
  • Collinsonia canadensis D1, D2
    Schwangerschafts
    verstopfung mit trockenem, knotigem Stuhl, Leibschmerz vor und nach dem Stuhlgang
  • Magnesium muriaticum D3
    drückender Leibschmerz, starke Winde, knolliger, harter Stuhl wie Schafkot, vergeblicher Stuhldrang, Gefühl, als ob Stuhl wieder zurückgeht, nach Stuhlgang Leibschmerz und Übelkeit
  • Nux vomica D4, D6, D12
    krampfartige (spastische) Verstopfung, Gefühl, als ob nicht alles abgegangen ist, donnernder Stuhlgang, blutende Hämorrhoiden, oft lebhafte, reizbare Menschen mit sitzender Tätigkeit und Verlangen nach Genussmitteln
  • Opium D6
    muskelschlaffe (atonische) Verstopfung, z.B. nach Operationen oder bei Bettlägerigkeit
  • Silicea D4, D6, D12
    mit großer Anstrengung tritt der Stuhl nur teilweise hinaus und gleitet wieder zurück, harter, knolliger Stuhl, Blähungen, faulige Winde, oft abgemagerte, sehr frostige Menschen mit Neigung zu kaltem Fuß- oder Kopfschweiß
  • Sulfur D4, D6, D12
    harter, trockener Stuhl, Afterbrennen, -jucken, erfolgloser Drang, Gefühl, mit dem Stuhlgang fertig zu sein.

Physikalische Therapie – welche Kneipp´schen Verfahren können Sie anwenden?

  • Bei muskelschlaffer Verstopfung:
    Kniegüsse zur Darmanregung, kalte Fuß- und Halbbäder, kalte Reibe-Sitzbäder (16-20°C, 2-3 Min.), 3 mal täglich kalte Bauchwaschungen, 3 Min.
  • Bei krampfartiger Verstopfung:
    Zur Krampflösung intensive Wärmeanwendungen: Ansteigende Sitzbäder, 1-2 mal täglich, 20-30 Min. lang, heiße Auflagen (Wärmflasche mit feuchtem Tuch umwickelt auf den linken Unterbauch).

Zusätzliche Therapien – was hilft noch?

  • Glaubersalz oder Bittersalz (Apotheke)
    1 TL bis 2 EL auf 1/2 L Wasser, bitterer Geschmack (evtl. mit etwas Zitronen- oder Fruchtsaft verbessern); individuelle Dosis finden, langsam steigern, bei Stuhlnormalisierung langsam ausschleichen. Kein Dauergebrauch bei Verstopfung!
  • Lactulose-Sirup
    (z.B. Tulotract, Eugalac, Lactuflor, Lactulose Neda, 1-3 EL täglich nach dem Frühstück, bei Erfolg langsame Dosisreduktion, Daueranwendung möglich, aber oft nicht nötig. Kann unbedenklich länger angewendet werden, ist quasi der „Dünger“ für günstige Darmbakterien.
    ACHTUNG: Nicht bei Unverträglichkeit von Galaktose anwenden !
  • Mechanisch wirkende Abführmittel
    (z.B. Leicicarbon Zäpfchen, Glycilax E Zäpfchen, Klysma Pfrimmer) bei gelegentlicher Verstopfung oder hartem Stuhl (z.B. während einer Reise) als unterstützendes Hilfsmittel.

Weitere interessante Informationen zu Verstopfung und deren Behandlung durch Lactulose finden Sie unter www.duphalac.com

Viel Erfolg und gutes Gelingen!

Anmerkung: dieses Merkblatt ist ein Auszug des Kapitels "Verstopfung" aus dem "Handbuch Naturheilkunde", mit freundlicher Genehmigung des Karl F. Haug-Verlages, Heidelberg  

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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In diesem Buch (14,95 € in jedem Buchladen) können Sie auch noch einmal alles Wichtige über Verdauungsstörungen nachlesen.

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